Öffentliche Verkehrsmittel in Sri Lanka

Öffentliche Verkehrsmittel in Sri Lanka

Für dich geht es ab nach Sri Lanka, du hast aber noch keine Ahnung, wie du dich fortbewegen sollst? Dann bist du hier genau richtig! 😇 Wir haben einen Teil unseres Studiums hier auf Sri Lanka absolviert und sind sehr oft mit den verschiedensten öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren - egal ob Zug, Bus, Tuk-Tuk, Motorradtaxi oder Taxi/Uber. Im Folgenden berichten wir dir von dem wie, wieviel und wann wir welches Verkehrsmittel empfehlen würden 😊

Kurze Gliederung

  1. Zug
  2. Bus 
  3. Tuk-Tuk
  4. Motorradtaxi
  5. Taxi/Uber

Zug

Die Züge fahren nach einem festen Fahrplan - den kannst du auf der offiziellen Homepage einsehen:

Am sichersten bist du tatsächlich immer, wenn du vor Ort nachfragst. Vor Ort kaufst du auch am besten Tickets - bei uns ist es nie vorgekommen, dass diese ausgebucht waren. Alternativ gibt es auch Zweitanbieter (z.B. 12GoAsia oder RomeToRio), die aber natürlich teurer sind - wir haben sie nie ausprobiert.

Es gibt insgesamt 3 Klassen - ob diese dann auch im Zug vertreten sind bleibt fraglich 😃 In der Klasse 2 und 3 sind die Fenster geöffnet, weshalb wir uns meist für diese entschieden haben.

Die Ticketpreise variieren natürlich je nach Strecke, es ist aber extrem preiswert - du wirst tendenziell mit der 2. Klasse save nicht über 1000 LKR kommen.

Die 2. Klasse ist definitiv komfortabler und jeder hat einen eigenen Sitz, sofern sie nicht überlaufen ist. Preislich ist die 3. Klasse ziemlich genau der halbe Preis von der 2. Klasse. Hier gibt es Sitzbänke weshalb es bisschen mehr Körperkontakt geben wird.

Auf dem folgenden Screenshot der Homepage siehst du die Hauptlinien:

https://eservices.railway.gov.lk

Der absolute Knotenpunkt hier ist Colombo (was praktisch ist, weil dort auch alle internationalen Flüge landen). Die Route in den Süden Richtung Galle und weiter läuft super schön entlang der Küste und fährt in der Nähe der wichtigsten Strandstädte.

Überleg dir davor, wo du sitzen möchtest. Von Colombo aus Richtung Küstenstädte wäre das rechts in Fahrtrichtung für die ungehinderte Sicht aufs Meer 😉

Am bekanntesten ist natürlich die Hochebenen-Route Richtung Kandy/Ella - hier ist es leider bisschen touristischer und überlaufener. Wenn du da den frühesten Zug nehmen kannst, zieh das gerne in Betracht 🙃. Zu unserer Zeit war ein Großteil der Route wegen der Unwetter nicht befahrbar - informier dich da davor nochmal darüber.


Bus

Infos über die Bushaltestellen und Linien haben wir uns tatsächlich primär über GoogleMaps beschafft - das war auch immer sehr akkurat! Der Gamechanger ist aber natürlich immer, sich an die Bushalte zu stellen (die sind oft markiert durch Schilder/Bänke) und wenn ein Bus hält, zu fragen, ob er Stadt xy anfährt. Dann hat dich der Konduktor auch gleich auf dem Schirm und wenn er nett ist, achtet er bisschen mit für dich drauf, dass du an der richtigen Haltestelle aussteigst 🤫

Aber wie genau fahre ich denn jetzt Bus?

Sobald du in den - hoffentlich richtigen - Bus eingestiegen bist, setzt du dich erstmal hin. Im Verlauf der Fahrt kommt der Konduktor, du sagst ihm dein Ziel und er nimmt das Geld von dir. Da wir uns hier wirklich im niedriegeren Kostenbereich bewegen wäre es förderlich, kleine Scheine vorzuhalten 😚

Wir haben auf GoogleMaps immer bisschen mitbeobachtet, damit wir unsere Haltestelle nicht verpassen. Um auszusteigen, solltest du ein Signal geben. Dafür sind an der Decke des Busses Schalter, die du drücken kannst. Alternativ stehst du einfach auf und machst dich bemerkbar. Keine Scheu - die Menschen sind alle mega nett!🥰


Tuk-Tuk

Tuk-Tuks sind in Sri Lanka gefühlt überall zu finden - und du kannst sie auf den verschiedensten Wegen anfordern. Oder sie dich: Die meisten fahren einfach hupend an dir vorbei und du kannst ihnen signalisieren, wenn du ihren Dienst in Anspruch nehmen willst.

Ansonsten gibt es auch Apps, wo du sie anfordern kannst - sehr beliebt hierbei ist "PickMe" - ein bisschen weniger beliebt ist Uber.

Wir haben hier preislich mit so 100-150LKR pro Kilometer gerechnet - aufgrund der aktuell steigenden Benzinpreise kann sich das aber noch verändern. Am besten fragst du einfach die Einheimischen - TukTuk-Fahrer gehen bei ihrem ersten Angebot nämlich gerne davon aus, dass du handelst 😉


Motorradtaxi

Hier gilt eigentlich das gleiche wie für das TukTuk, nur dass du eben auf einem Motorrad sitzt und dir genau überlegen solltest, ob es dir das Risiko eines Unfalls ohne Schutzkleidung wert ist. Schau davor lieber nochmal, ob der Fahrer betrunken wirkt und wie chaotisch der Verkehr in diesem Moment ist. Wir nutzen Motorradtaxen nur zu seltenen Gelegenheiten (in sehr unbefestigten Regionen gibt es teilweise nur Motorräder).


Taxi/Uber

Taxen gibt es meist am Flughafen oder vor größeren Zugstationen. Alternativ kannst du auch über die App "Uber" einen Fahrer bestellen. Klappt sehr gut und du hast den Vorteil der Klimaanlage - ist natürlich auch teurer und mit weniger "experience" als die anderen Alternativen😘


Und, konnten wir dich motivieren? Auf unserem Instagram findest du übrigens noch viel mehr Inspos, Tipps und Anleitungen zu allen möglichen Backpacking-Themen:

Worauf wartest du noch?
Raus in die Welt mit dir!🥰

Chiara & Marie